Leblos


Meine eigene Schwäche lässt mich träumen
Ein Traum den man mir in die Wiege gelegt hat
Ein Erbe einer gerechten Welt die besteht

Wohin meine Sorgen auch verschwinden wollen

Als ein Geschenk mein Leben zu geben
Wird der letzte Befehl ohne mich von selbst ausgeführt
Damit das was bleiben will auch zurecht bleibt

Deinen Geruch muss man nicht vergessen
Bleibe ich doch bei dir auf ewig
Und Liebende trennt man nicht

Sagt jemand zu sich selbst um verliebt zu sein

 

Jedes Haar


Jedes Haar würde ich zählen, um bei dir zu sein, wenn du mich brauchst.
Jede Maßeinheit neu berechnen, wenn du mir glauben schenken würdest.
Ein Stern aus purem Eis zu weit der Sonne entfernt will ich sein.
Kein Tag darf vergehen, an welchem ich vergessen will, dich getroffen zu haben.
Lass jedes Glück der Erde sein, nur um zu wissen, dass es existiert.
Ich bleib auf meinem Weg und schäme mich umsonst, dich nicht mehr lieben zu können.

 

Es ist zu spät
Der point-of-no-return ist da
Unumgänglich bleibt vieles hinter mir
Zu weit bin ich gegangen
Doch nicht alleine gelassen
Manchmal ist es unklar
Alles muss anders werden
Trotzdem werde ich bleiben
Woher wohin und ist es hier
Das was man als Ende anerkennt
Bestimmt

 

Bleib noch bei mir


Menschenkind das geht um die Welt
Ein jeder und ein jedes Wesen sollte sein
Ich bin wie es war auch nur ein Stern
Am Horizont der Träume und Pläne
Mitunter bis jetzt alleine zum Sterben verurteilt
Für all jene die verstehen können allein zu sein
Doch ich liebe das Leben wie es ist
Das Dasein das man teilt und weiß die Richtung stimmt
Vielleicht auch nur als Dankeschön an eine Familie einer Art
Bis dich der Teufel auf die Probe stellt
Dein Gott mir den Vortritt lässt
Aber eine Grausamkeit ersetzt wird die mir versichert
Die Möglichkeit besteht sich zu ändern und wieder zu glauben
Himmelwärts

 

Heilig ist nichts mehr in dieser Welt. Für mich geh ich nicht durchs Feuer, alleine diese Erfahrung reicht. Du hast mir versprochen, mich glücklich zu machen, du hast mir Treue geschworen und ich habe dir geglaubt. Niemand tauscht mit dem, der es alleine geschafft hat, Gut und Böse zu unterscheiden. Jeder von uns Menschen braucht jemand, um zu wissen, was Liebe ist. Ohne Gott zu beleidigen schreibe ich meinen Abschiedsbrief. Wahrscheinlich war es so vorherbestimmt und musste so ausgehen, auch wenn ich ohne eine Träne in meinem Auge sehen kann, dass ich einen Fehler bereuen darf. Vielleicht ist es so. Durch meine eigene und selbstverliebte wie selbstgerechte Art habe ich verdient zu wissen, dass ich nicht der Mensch bin, der für dich bestimmt ist. Einmal leben heißt es in der Bibel und einmal bereuen. Am Leben zu sein. Ich will nicht mehr, kann nicht mehr, muss nicht mehr. Bis zum Tod, bis dass der Tod mich scheidet, von allem, von jeder Möglichkeit weiter zu sehen. So sollte es nicht enden, so sollten wir nicht Abschied nehmen.

 

Ich liebe dich so sehr
So sehr liebe ich dich
Und noch mehr
Dich nur fühlen zu dürfen eröffnet mir eine Welt
Die ich fürchte
Die ich achte
Aber nach der ich süchtig geworden bin

Bitte glaube mir
Du bist mein Überlebenselixier
Mein Wille es gut zu machen
Es noch einmal mit dieser Welt zu versuchen
Grausam

 

Ersatz

Es ist geschehen sind die letzten Worte sagt mein Freund
Und langsam dämmert mir die Zeit ist da
Nie wieder werd ich dieser sein der streunt
Das Loterleben hat mich immer noch das ist mir klar
Wie Punkte auf der Karte einer fernen Welt
Bin ich als selbst ein Unikat das fern sein will
Die meiste Hoffnung für das was uns fehlt und nicht mehr zählt
Gibt Ruhe dass mein Inneres nicht weiter kann und bleibt jetzt still

 

Bis zum Herz

Mein Dasein beschränkt sich nicht
Denn weiter dem folgen dem ich verfallen bin
Setzt keine Maßstäbe und kein Limit.

In einer Realität der Zeit der Welt hängenzubleiben
Das war meine Bestimmung der ich nicht gefolgt bin
Eigennützig ohne jeglichen Respekt.

Frei geboren bleibt man hier im Paradies
Die Werte verschieben sich von Generation zu dem eigenen Nachkommen
Für die Veränderung der gemeinsamen Unterzahl.

Darf ich mich vergleichen als wäre ich in einem Ghetto
Kann ich vergessen was ich lernen musste über Arbeit in Konzentration
Und hilft mir irgendjemand oder etwas wenn ich falle.

Doch bitte lasst mich schlafen
Einfach leben im Traum
Noch einmal
Richtig

 

Erinnerung


Ich darf mich erinnern
An alles Schöne wie auch Schlimme
Darf wissen was ich wusste ohne Angst.

Man darf sich erinnern
Mit gutem aber auch weniger schlechtem Gewissen
Fragen nur deshalb.

Wir wollen uns gegenseitig erinnern
An guten schlechten allen Tagen
Jedes Jahr und für jeden Menschen
Als das was überbleibt.

Man wird sich meiner erinnern

Hoffentlich